My African Dream - My African Horror
Im Grenzland - Still still waiting...
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6/17/20262 min read


Und Herman erklärte mir alles genauso nochmals, wie es mir Bahab bereits mitgeteilt hatte.
Nur mit dem erfreulichen, aber irgendwie selbstverständlichen Zusatz, dass mir diese Kosten von Seiten der Autovermietung retourniert werden.
Na wunderbar!
Dann ists bis auf die bereits eine Stunde vergangene Verzögerung ja nicht dramatisch!
Ich gab Bahab die 60USD und sie gab mir sogleich zu verstehen, dass wir das Gebäude wechseln müssen, nun quasi ins Zollamtsgebäude.
Draußen war es brütend heiß geworden. Die Mittagssonne brannte gnadenlos. Wir mussten den heraufgefahrenen Hügel zu Fuß wieder hinunter.
Während wir die kolonialistisch anmutende Grenzanlage durchquerten, erlebte ich, wie, nun in Gegenwart von Bahab, mir die Frauen große Augen machten und auf Suaheli meist auch einen „guten Spruch“ für mich parat hatten.
Bahab meinte nur, weil sie selbst auch Gefallen an mir gefunden hatte „that they say they like you“…
Ja und hier war nun auch die erste afrikanische Schönheit, die dies scheinbar behauptete.
Ich blickte mehrere Male über meine Schulter hinweg, so schön…
Während wir die kolonialistisch anmutende Grenzanlage weiter durchquerten, erlebte ich, wie ein scheinbar „ganz normaler Reisebus“ aus dem Verkehr gezogen wurde, die Insassen wurden alle herauszitiert, das Gepäck gefilzt.
Während Bahab und ich an der Szene vorbeigingen meinte sie nur, dass dies morgen in den local news sein wird, Polizeibeamtete machten derweilen gerade, den zweiten Reisekoffer auf, dessen Inhalt braungrünlich hinter verpackendem Plastik matt schimmerte.
Es schien als wurde das einfache Gefährt „Reisebus“ etwas zweckentfremdet und ich wunderte mich noch darüber, wie dreist und blöd man eigentlich sein muss, mitsamt den Touristen seine Drogen über die Ländergrenzen hinweg schmuggeln zu wollen.
Zuallerst hatte ich Naivling wieder mal nicht die geringste Ahnung.
Es waren mehrere Kilogramm Marihuana, von Bangi (Cannabis auf Suaheli) war die Rede.
Bahab fragte mich verschmitzt , ob ich denn auch konsumiere..?
Ich gab mich bedeckt, wer weiß, was hier diesbezüglich alles passieren könnte und Bahab war ja schließlich auch eine „Offizielle“.
Im Zollgebäude angekommen, verschwand Bahab mit dem 60 USD, ging zu einem Schalter und abermal hieß es „bitten warten - please wait!“
Nachdem wir dann endlich das korrekte Exportpapier in Händen hielten, ging es den Hügel wieder hinan zurück ins Grenzgebäude.
Bahab litt an der Hitze.
Die Maasai Frauen lauerten nach wie vor um mein Auto und witterten ihre Chance!
Und nun, zurück in den ehrwürdigen Hallen, ein letztes Mal, war Warten angesagt!
Aber gleich sollte es soweit sein, wie mir Bahab erklärte, während sie neben mir saß.
Und ich vertrieb mir Stunde 3 mit einem persönlichen Gespräch mit meiner Versicherungsstewardess.
Ich sprach sie auf die riesige, halbmondfömige Narbe an, die die Hälfte ihrer Stirn zierte und ein wenig so aussah, als wäre sie durch Frankensteins Hände gegangen…
„well,…that’s a long story“, begann sie zu erzählen…
