My African Dream - My African Horror
Im Grenzland - Waiting...
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6/13/20262 min read
Und da mir nicht nur die COMESA Yellow Card fehlte, sondern anscheinend auch ein immens wichtiger Versicherungswisch, welcher besagt, dass ein Auto von einem Land in ein anderes erfolgreich und offiziell „exportiert“ wurde, konnte ich plötzlich zweimal warten…
Und während des Wartens verkürzte ich mir die Zeit mit Beobachtungen.
Afrikanische Familien hier, weiße Safaritouristen dort.
Alle wurden sie schnell abgewickelt und konnten das Grenzgebäude, an mir vorübergehend, verlassen…
Nur in zwei, drei Fällen schien es Probleme zu geben.
Ich war einer davon…
Und so wartete ich weiter und starrte richtiggehend auf Bahab, die am Counter lehnend mit den Kollegen und Kolleginnen scherzte und guter Laune war, während ein Mitarbeiter, ständig vor dem PC hockte und scheinbar mit unlöslichen Problemen konfrontiert war.
Er machte durchgehend eine runzlige Stirn, während er in den Bildschirm starrte.
Wenn er kurz aufblickte, verzog er den Mund als negatives Signal an die lachende Kollegschaft.
Und alle warteten sie auf ihn!
Schweißperlen begannen sich an seiner Stirn zu bilden.
Am besagten Schalter wurde es reger und reger.
Die zwei, drei Problemfälle schienen alle hier gelöst werden zu müssen!
Plötzlich sprach mich der Mann, der neben mir saß an.
Ein Kenianer aus Nairobi.
Ich hatte ihn bereits gemustert gehabt.
Er war gutaussehend, um die 40 Jahre alt, Businessman durch und durch.
Die zu engen Jeans, das hellblaue Hemd, das slimfitte Sakko in Marineblau.
Dieses hatte er aufgrund der in der Halle herrschenden Hitze bereits ausgezogen.
Das langärmlige Hemd aufgekrempelt, offenbarte die große, klotzige Designeruhr an seinem Handgelenk.
Das langärmlige Hemd in der Jeans steckend, offenbarte den vielleicht etwas zu protzig geratenen Gürtel, beziehungsweise dessen Schnalle. Mit Edelsteinen besetzt, goldig und silbern kam sie daher.
Die schwarze Sonnenbrille ein Muss für ein cooles und junges Auftreten?
Wers glaubt!
Eher ein Zeichen von Unsicherheit meines Erachtens…
Doch diese hatte er wenigstens nicht auf seinem Nasenrücken sitzen, sondern auf seinem Skalp.
„Hey there! Where are you from?”, entkam es ihm, nachdem wir bereits eine Weile nebeneinander gesessen hatten.
Seine Stimme war erfrischend lebendig, eher in den höheren Tonlagen männlicher Lautäußerungen anzusiedeln.
Und während er mir die Frage der Frage stellte, die man so im Ausland als eindeutiger Ausländer bekommt, sah ich zum ersten Mal ein blitzblankes, weißstrahlendes Gebiss im Zuge dieser Reise und dies machte mich sogleich stutzig! Es war einfach zu weiß!
„Austria“, entgegnete ich ihm kurz und knapp.
„Ahhh, Australia! Very nice!"
Und somit begann mein australisches Dasein in Kenia und Tansania…
