My African Dream - My African Horror

Im Grenzland - At the border station

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6/11/20262 min read

Und ab rein mit uns ins Grenzgebäude!

Ein typisch administratives Gebäude, weitläufige Hallen, Ein- und Ausgangsbereiche.

Um in die Halle mitsamt den behördlichen Schaltern und anwesendem Personal zu gelangen, musste man durch einen Metalldetektorrahmen, während man all seine Wertsachen und Metallgegenstände derweilen in eine Plastikschüssel warf, welches vom Wachpersonal wenig beachtend begutachtet wurde.

Man selbst wurde auch kaum beachtet, es war relativ egal, Hauptsache es gab keinen Stau und man sollte sich ja auch nicht hier aufhalten, sondern an den Schaltern im Hauptbereich.

Gut, dort angekommen, verwies mich Bahab zuerst auf den kenianischen Schalter, dann zeigte sie mir den gleich daneben gelegenen Schalter Tansanias.

Sie nahm sich derweilen alle Papiere und verschwand bei den Versicherungsschaltern.

Soweit so gut, vor mir nur ein paar andere Menschen, das wird ja dann super schnell vonstatten gehen und ich kann pünktlich meine Weiterreise antreten.

Geplant war eine erste Nacht im afrikanischen Busch!

Gezielt hatte ich verzichtet auf Luxus oder Schnickschnack, ich hatte ja bereits drei Nächte pure Erholung auf den Hügeln des Büffels mir gegönnt.

Nun sei es an der Zeit, auf all das zu verzichten und zu mir zu kommen.

Im Einklang mit der Natur solle mir dies über meinen Bruch hinweghelfen!

Ich buchte im Vorhinein also „nur“ ein bereits vorbereitetes Zelt in einer Maasai Lodge.

Auf die Rundhäuser mitsamt eigenem Badezimmer verzichtete ich.

Ich wollte ja langsam die Natur aufsaugen und die Geräusche der Nacht hören!

Und da diese Location nur eine halbe Stunde nach der Grenze gelegen war, ich im Vorhinein jedoch nicht wusste, wie lange ich an der Grenze sein werde, kam sie eben einfach perfekt daher!

Die Kili View Maasai Lodge!

Sie versprach mir ja auch schon den Blick auf mein kommendes Ziel.

Den größten Berg Afrikas.

Den Kilimanjaro!

Zurück im Grenzgebäude!

Der kenianische Schalter – kein Problem. Ausreisen ist immer einfacher als Einreisen.

Der tansanische Schalter – erste Musterungen, Fragen, Fingerabdrücke und Fotos.

Doch im Endeffekt auch kein Problem.

Doch dann kam Bahab zu mir, sie bräuchte bitte nun einmalig 20 US Dollar für die Versicherung.

Okay, dachte ich bei mir, gab ihr den Schein, ohne weiters drüber nachzudenken.

Herman von der Autovermietung wird mir diesen Betrag schon zurückerstatten…

Gut, dann hieß es plötzlich doch warten.

Bahab, die lange an irgendwelchen Schaltern stehend nicht mehr zu mir zurückkam, kam dann doch plötzlich, nachdem sie meine fragenden Blicke einfing.

„Yeah, I am sorry, there are some issues with the car, it was not exported correctly from one country to another. So, probably the last renter didn’t do that, so now we have to check and export it correctly.”

Okay, dachte ich nur bei mir, ich war noch voller Tatendrang und Energie, somit auch Geduld und somit konnte ich einmal warten…

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