My African Dream - My African Horror
Im Grenzland - Raus aus Nairobi!
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6/3/20262 min read
Und ich entkam dem Stau, ich entkam dem Verkehr, ich entkam der Stadt und fand mich plötzlich auf autoverlassenen Landstraßen wieder.
Menschenverlassen waren diese Straßen jedoch keineswegs! Überall und wirklich überall entdeckte man Homo sapiens.
Wenn wir in Europa in einem wenig besiedelten Landstrich von Ort zu Ort fahren, dann begegnet uns möglicherweise einmal ein Bauer, der gerade mit seinem Traktor das Feld bestellt oder beackert. Vielleicht sieht man ein parkendes Auto. Der Jäger? Schwammerlsucher?
Doch grundsätzlich fährt man von einem Ort voll Menschen, einen menschenleeren Weg entlang, zu einem weiteren Ort voll Menschen.
In Afrika war dies anders!
Hier fuhr ich aus Orten voller Menschen, menschenvolle Straßen entlang bis hin zum nächst menschgefülltem Ort.
Also.
Überall Menschen und dies kann sich einer aus unseren Gefilden einfach erst vorstellen, wenn er es gesehen und erlebt hat.
Denn im Fernsehen haben wir gefühlt bereits die ganze Welt gesehen und noch viel mehr, was für ein einzelnes Menschenleben einfach zu viel ist.
Hier haben wir die großen Städte der sogenannten Entwicklungsländer mitsamt der überquellenden Populationen „hautnah“ erfahren!
Doch um sich dies externe Bild auch intern zu richten, bedarf es dem Lokalaugenschein!
Und in diesem Augenschein liegt soviel mehr, als nur Aug, als nur Schein, es ist ein Gefühl, welches zu spüren ist.
Ob ich mich denn hier im Getummel meiner Mitspezies überhaupt zurechtfinden und meinen energetischen Weg gezielt und brauchbar kanalisieren kann?
Soviel sei verraten, diese Reise hat mir vieles vor Augen gehalten und vor allem eines ganz besonders – den Menschen!
Und ich versuchte mich zurechtzufinden, auch Anschluss zu finden, doch was ich fand war stärker als all meine naiven Wünsche.
Es war ein großangelegtes System, welches so Menschen wie mich hier willkommen hieß!
Den Muzungu!
Und die Menschen die hier leben und mir begegneten machten alle Gebrauch von diesem System und sahen nicht weiter hinter die Kulissen.
Mein Bruch! Ein großartige Kulisse, würde ich meinen, um zwischenmenschlich tiefe Verbindungen kreieren zu können.
Und von meinem Bruch erfuhren auch einige. Doch zu diesen Begegnungen später!
Ich schweife ab, weil mir die Masse an Menschen einen solch schieren und auch fahlen Eindruck hinterließ, dass ich ihn verarbeiten muss!
Doch es geht hier nun weiter, auf der autoleeren, dafür menschenvollen Landstraße…
