My African Dream -My African Horror

Auf den Hügeln des Büffels - Der Tag der eigentlichen Abfahrt

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5/30/20262 min read

All das ganze Chaos, all die Sorgen, schlaflosen Nächte, die Rennerei so kurz vor dem Beginn der Reise. Dieser Unzauber des Anfangs! Alles umsonst!

Alles war nun in meinen Händen, was ich für meinen geplanten Aufenthalt in den Nationalparks Tansanias brauchte und noch mehr!

Denn im Zuge dieser ganzen Buchungseskapade fielen mir sogenannte „special activities“ auf, die in den jeweiligen Nationalparks angeboten wurden.

So gab es Heißluftballonfahrten, Safaris zu Fuß, Frühstück im Busch und so weiter und so fort.

Ja, und das war alles noch dazu spottbillig! 100 USD für den Heißluftballon!

Genial!

Gebucht!

In der Serengeti und im Elefanten-Nationalpark Tarangire!

Und zu Fuß wollte ich auch unbedingt einmal in den Busch! 40 USD für die Walking Safari!

Genial!

Gebucht!

In der Serengeti.

Wahnsinn! Wie sich Pein und Leid plötzlich ins Gute umkehren können.

Und mit meiner DEBITCARD konnte ich bisher alles bezahlen!

Es scheint gar keine CREDITCARD zu brauchen…

Und der letzte Tag auf den Hügeln des Büffels brach an…

Es war ein schöner Abschied.

Von der, mich bei ihrem letzten gemeinsamen Afrikaurlaub in „ihrem“ Cottage duldenden dänischen Familie, und ganz besonders von Jonathan und Ann.

Ich genoss noch einen letzten Vormittag auf meinem Terrasenplatzerl mit Nairobis Skyline und dem Nairobi Nationalpark.

Gepackt hatte ich bereits in der Nacht zuvor. Jonathan war nach wie vor überaus gewillt, mir jeglichen Handgriff abzunehmen. Ich ließ ihn meinen Koffer NICHT tragen. Er akzeptierte nur widerwillig.

Ann und ich machten die letzten administrativen Notwendigkeiten.

Und dann war es soweit.

Ann und Jonathan begleiteten mich zum Auto und hießen mich lebe wohl.

Ihrer beider herzensguter Menschlichkeit und schlichter Bodenständigkeit ließen mich nach weiteren Begegnungen und möglicherweise Verbindungen, geknüpften Bändern mit meinen afrikanischen Mitmenschen sehnen.

Das Ankommen in diese fremde Welt war nun zu Ende.

Es war behaglich, vertraut und energiegebend.

Die Hügel des Büffels waren ein für mich magischer Ort.

Ob er dies bleiben wird, ist leider stark zu bezweifeln, denn die Käufer hatten bereits angekündigt, dem Puls der Zeit Folge leisten zu wollen.

Somit muss eine Modernisierung her.

Somit muss intensiv statt extensiv!

Das letzte, was ich im Rückspiegel sah, als ich nun, die große Reise vor Augen, aus dem Cottage fuhr, war dieser so liebevoll gütige Gesichtsausdruck Jonathans.

Alles wird gut, alles ist schaffbar!

Keine Angst…

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