My African Dream - My African Horror

Auf den Hügeln des Büffels - Eine böse Überraschung

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4/15/20262 min read

Hier verbrachte ich die nächsten drei Nächte.

Bett und eigene Küche, jedoch keine Fremdverpflegung.

Etwas abgelegen vom Stadtzentrum, dafür direkt angrenzend an den Nairobi National Park!

Etwas teurer als die Unterkunftmöglichkeiten, die es direkt in der Stadt gegeben hätte, dafür Ruhe und Natur.

Mit den Autovermietern war ausgemacht, dass sie mir den Toyota Land Cruiser hierhin zu meiner Unterkunft bringen, am Tag meiner Abreise nach Tansania.

Perfekt! Ich war angekommen, genau dort, wo ich hinwollte.

Wieviel Trinkgeld soll ich Arno geben!? Ping-Pong.

Die Cottages bestanden aus nur wenige Wohneinheiten.

Diese waren alle in runder Bauweise gestaltet, so wie man es von afrikanischen Dörfern kennt, die wohl geformten Häuschen bargen entweder die Schlaf- und Badezimmer oder die Küche mitsamt Essbereich.

Große Steine waren Fundament, bildeten Gemäuer. Gräser wiederum zierten die Dächer.

Von Ann bekam ich den Schlüssel für die Impala-Wohneinheit, er sperrte mir zwei wunderschöne Rundhäuser auf.

Ann war eine junge Frau um die 25, sie hatte kurzes, krauses Haar, ihre Augen lagen außen leicht schräg aufwärts in ihrem Gesicht, was ihr einen katzenartigen Blick verschuf. Ihre Nase war unscheinbar, doch ihren Mund zierten volle Lippen. Ihre Körperstatur war klein und zierlich. Sie hatte eine schüchterne, liebevolle und ruhige Art.

Auf Anhieb merkte ich Ihr an, wie sie tunlichst sich gebar, keinen Fehler bei der Abfolge der Gästeeinführung zu machen. Da ich ohnehin wie ein Lump daherkam und gleich meinen Lumpenncharme spielen ließ, konnte ich damit nervösen Wind aus den Segeln nehmen und wir begegneten uns einmal mehr.

Sie war die Managerin, während die Besitzer in Dänemark lebten.

Wie es in Afrika üblich ist, werden die Hotelanlagen, Camps, Lodges, etc. ganzjährig von ihren Mitarbeiter*innen bewohnt, somit betreut, auch wenn es keine Gäste gibt.

Und meistens sind es viele, sehr viele Mitarbeiter*innen. Manchesmal leben ganze Familien hinter den Kulissen der Safariexperience!

Ann lebte mit ihrer Schwester und ihrem neugeborenen Neffen in den Cottages.

Jonathan mit seiner Tochter und Frau.

Jonathan war mir von Anfang an überaus sympathisch. Er war ein dünner, schlanker, fast schlacksiger Mann, großgewachsen mit einem so gutmütigem und gleichzeitig erfrischendem Gesichtsausdruck.

Unser Hin und Her, wer denn von uns den Koffer in mein Zimmer trägt, erbrachte mir tiefe Einblicke in seine menschliche Seele. Denn er konnte kein Englisch und sprachlos sieht man einfach mehr.

Er ließ mich den Koffer schleppen…

…danke, Jonathan.

Und so betrat ich mein Bad und Bett-Rundhäuschen, wünschte mir nichts mehr als Ruhe und dieses Bett!

Jedoch war an Schlafen nicht zu denken, zu sehr war das Tageslicht präsent und stark, versponn mich in Tagsachen!

Ich hatte nebst meinen zwei Häuschen auch noch einen eigenen Platz auf der wunderschönen Außenanlage zugeteilt bekommen.

Am Rande des Anwesens, mit Stuhl, Tisch und Schirm und dies sollte mein erstes Ziel sein.

Mit Fernglas, Kamera und Spektiv, mit Kaffee, Saft und Zigarette.

Ich sah die Giraffen und Zebras bereits in der Ferne!

Alles war angerichtet mir einen entspannten Jetlagtag zu bescheren, doch dann kam die böse Überraschung!

Der Unglücksbote war leider Jonathan. Brüchige, englische Vokabel verließen seinen Mund.

The car for you

“Sorry, what? The car for me?!”

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