My African Dream - My African Horror

Warum reisen wir?

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3/1/20263 min read

Was blieb mir denn eigentlich von der Reise?

Was blieb mir menschlich gesehen, wurde ich reifer, erfahrener, bedachtsamer, aufnahmefähiger, geprägter, geduldsamer?

Was blieb mir an emotionaler und gefühlsbetonter Energie, die bekanntlich immer erfühlt wird, solange auch das Herz etwas zu sagen hat.

Was blieb mir zu sagen? Im Moment steht dies hier mit dem Beginn einer Geschichte in Zusammenhang, deren Hang ich nun endlich auch bereit bin zu erklettern, weil warum sich immer nur mit dem Wald am Fuße des Berges begnügen, wenn sich doch Lebensbedingungen und deren Umsetzungen auf drastische und dramatische Weise verändern, wenn man Grenzen durchbricht, durchstößt und zu neuen Ufern aufbricht!

Du wirst Dich verändern, in all diesen Ländern! Wer sang das nochmals?

Ja also, aufgemacht hab ich mich in die Welt nicht per se, aber in einen Teil davon, einen afrikanischen, dort südlich der Sahara gelegenen, östlichen Teil entlang des großen afrikanischen Grabenbruchs.

Von Kenias pulsierender Hauptstadt Nairobi aufbrechend in die herbeigesehnte Wildnis Tansanias.

Lange hab ich wieder mal nachgedacht über gute Vortragstitel, hat es mir doch immer Spaß gemacht meine Reisen auf powerpoint Präsentation herunterzubrechen und da war ein guter Titel doch die halbe Miete!

Mehr noch gefielen mir aber Fotodiashows mit dazu selbst ausgewählter Musik, denn nichts kann es doch besser beschreiben, wie die emotionale Gefühlswelt einer Reise war, als Musik. Warum weinen wir denn alle bei Filmen?

„Vom größten Berg zum größten See und irgendwas dazwischen!“ So oder so ähnlich, aber was war das „dazwischen“, mhm, ich hatte viele Kilometer mit dem Auto abzufahren, doch das „dazwischen“ fiel und fiel mir nicht ein…vielleicht fällt uns ja gemeinsam ein Titel ein? Hier nachdem Du das dankenswerter Weise gelesen, Dir die Zeit genommen hast. Ich sag Dir was „dazwischen“ alles war!

Aber alles der Reihe nach!

Um Dir einen Überblick zu verschaffen wie diese Reisebedingungen auch waren, tja, also mit dem Flugzeug ging es hin, ein gemietetes Auto aus Uganda versprach Reisefreiheit über alle Ländergrenzen hinweg, denn Kenia und Tansania sind nicht die engsten Freunde, wie mir der Anschein im Laufe der Reise erschien. Darum angeblich war ein Kennzeichen aus Uganda notwendig, was sich im Laufe der Reise auch als großer Anschein herausstellte. Dass es das kostengünstigste Angebot war, sollte ich an dieser Stelle womöglich aber auch schon erwähnen.

Wie ich es aus Namibia bereits kannte, oder erdacht hatte zu kennen, sollte das Auto für diese lange Reise, safaritauglich, allradbetrieben, über ein Dachzelt und eine wohlausgestattete Campingausrüstung inklusive Kühlschrank verfügen.

Denn schließlich wollte ich den Menschen und den hohen touristischen Preisen der lodges und Hotelanlagen in den stark frequentierten Gebieten, allen voran den Nationalparks aus dem Weg gehen. Hatte sogenannte special campsites im Sinn, wo man mitunter ziemlich alleine campen kann inmitten schönster Landschaften und Natur.

Gereist wurde mit einem Koffer und einem normalen Rucksack. Das Leben aus dem Koffer lässt sich mit dem Campieren im und auf dem Auto sehr gut kombinieren, wie ich aus Namibia wusste und diese Erfahrung bestätigte sich in Kenia und Tansania auf ein Neues.

Rahmenbedingungen geklärt?

Ja vielleicht noch die Route grob umschlagen!

Jetzt schon!?

Nun gut...von Nairobi ging es über die Grenze gen Kilimanjaro, von diesem weiter gen Victoriasee und von diesem, viele Uferkilometer bestaunend, wieder zurück nach Kenia im abgeflachten Bogen nach Nairobi und irgendwas dazwischen eben!

Aber dazu später mehr! Wir sind hier schließlich bitte bei der Einleitung!

Wahrscheinlich habe ich jetzt auch einiges vergessen zu sagen, doch es ist Zeit kurzum weiterzugehen um hier die Schritte zu wagen, die man im Leben oft verpasst zu gehen, weil man einfach nur wie gelähmt es nicht schafft aus sich heraus zu kommen. Wie oft ist uns das nicht allen schon so oft passiert?! Leben eben, seis drum.